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Wissen07.10.2026· 2 Min. Lesezeit

Photovoltaik auf Gewerbeparks: Das Dach als zweite Einnahmequelle

Warum wir Dachflächen von Anfang an für Solar planen – und was das für Statik und Ausrichtung bedeutet.

Gebäude mit Photovoltaik auf dem Dach in einem Unternehmerpark

Garagen-, Lager- und Unternehmerparks haben eine Eigenschaft, die oft unterschätzt wird: große, gleichmäßige Dachflächen. Wir planen sie deshalb von Beginn an für Photovoltaik.

Warum von Anfang an?

Eine Photovoltaikanlage nachträglich auf ein Dach zu setzen, ist oft aufwendiger als nötig. Wird sie gleich mitgeplant, lassen sich die entscheidenden Punkte direkt berücksichtigen:

  • Statik: Das Tragwerk wird für die zusätzliche Last der Module ausgelegt.
  • Ausrichtung und Neigung: Die Dachform kann so gewählt werden, dass die Module möglichst viel Ertrag bringen.
  • Leitungswege: Kabelführung und Technikräume werden gleich eingeplant.

Welche Modelle gibt es?

Für Eigentümer gibt es grundsätzlich mehrere Wege, die Dachfläche zu nutzen: den Strom selbst einzuspeisen, ihn an Mieter im Park zu liefern oder die Dachfläche an einen Betreiber zu verpachten. Welches Modell passt, hängt von Ihren Zielen und der Größe der Anlage ab. Wir empfehlen, das früh mit einem Fachplaner und Ihrem Steuerberater zu besprechen.

Gründach als Alternative oder Ergänzung

Nicht jede Dachfläche muss mit Modulen belegt werden. Begrünte Dächer halten Regenwasser zurück und können in manchen Bebauungsplänen sogar vorgeschrieben sein. In Wuppertal haben wir beides kombiniert.

Das Ergebnis

Bei vielen unserer Projekte – etwa in Münster, Bottrop und Köln-Rodenkirchen – sind die Dächer mit Photovoltaik belegt. Die Fläche ist ohnehin vorhanden. Wer sie mitdenkt, macht aus einem Witterungsschutz eine zusätzliche Ertragsquelle.

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